Diskursbegriff Foucaults`s

Diskurse sind nach Foucault jedenfalls mehr als bloße Sprache. Das Hin- und Herlaufen konkretisiert sich im Begriff der Beziehung. Über das bloße Benennen hinaus charakterisiert den Diskurs die Fähigkeit, Beziehungen zwischen “Institutionen, ökonomischen und gesellschaftlichen Prozessen, Verhaltensformen, Normsystemen, Techniken, Klassifikationstypen und Charakterisierungsweisen herzustellen” (Michel Foucault, Archäologie des Wissens, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 1997 (1969), p.68).

siehe die Vorlesung von Eva Kreisky: Die Macht des Diskurse - Michel Foucault

und Theorie I 

Gerichtsakten als Quelle

Ein kulturhistorisches Experimentierfeld par excellence: Gerichtsakten als Quelle. Möglichkeiten und Grenzen : Interview mit Prof. Dr. Winfried Schulze, in: zeitenblicke 3 (2004), Nr. 3 [13.12.2004],

URL: http://www.dipp.zeitenblicke.de/2004/03/interview/schulze.htm

Strafen

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aus dem “Neu Layenspiegel” von Ulrich Tengler (1509)

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Der Galgenhügel vor den Toren von Nürnberg (heute noch Galgenhof, ein Stadtteil in der Südstadt) Ausschnitt aus einen Holzschnitt von 1560

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Nürnberg, aus Schedels Weltchronik, Holzschnitt von Michael Wolgemut, 1493