Der Bauer von Woehrd

Am 5. Juli 1524 ließ der Rat von Nürnberg einen Wirt von Woehrd mit dem Schwert hinrichten, zusammen mit den Tuchknappen Hans und Ulrich Ueberlein, weil sie öffentlich bei der GEMEIN übel vom Rat geredet und sich hätten vernehmen lassen, es täte nicht gut, es hielten denn Bürger und Bauern zusammen.
Der sogenannte “Bauer zu Wöhrd”, ein Volksprediger, angeblich ein aus dem Ulmer Gebiet vertriebener Pfarrer Diebold Schuster, der unter den Namen Peringer - einen demokratischen Zug der Zeit folgend - im Gewand eines Bauern predigte.
Der Nürnberger Künstler Erhard Schön hat das Titelblatt zur gedruckten Ausgabe einer der Predigten Diebold Peringers entworfen. (siehe Illustration)

Quelle: HZ